Als ich im Alter von 17 Jahren zu fotografieren begann, landete ich in der
darstellenden Kunst und studierte Tanz, Gesang und Schauspiel.
Nach gut 10 Jahren in diesem Metier, ich tourte u.a. durch Österreich und
Deutschland, beendete ich meine Laufbahn und begann wieder zu fotografieren.
Ich besuchte unter anderem Seminare am fotok und Klassen für Film, Animation und Performance bei Martin Arnold und Mike Hentz an der Schule für Dichtung
sowie die Photoklasse der Schule Friedl Kubelka.
Ich arbeite analog, hauptsächlich schwarz/weiß, weil ich die Zeitlosigkeit und das Distanz schaffende darin schätze.
Der Fokus meiner Arbeit liegt auf mir.
Durch Selbstfotografie, die einer Selbstbefragung gleich kommt,
versuche ich mit dem existentiellen umzugehen.
Der Vergewisserung meiner selbst, in unbestimmten Zyklen, welche sich latent in den Film einschreiben ; - wenn die Sekunden der Belichtung zur Befreiung werden.
Wichtige Punkte sind Körper und Bewusstsein.
Mittels Repros und Bewegtbild dehne ich die Grenzen des Mediums Fotografie und setze mich mit meinen Verdachtsmomenten basierend auf den Befunden
zur Brustkrebsvorsorge auseinander.
Ich suche mich aber auch durch das direkte Abbilden meiner selbst
auf das Photopapier.
Fernab von jedem Geräusch des Auslösens ist meine einzige Betrachterin das Auge von Madame Obscura.
Der latente Moment wird nun einmalig und anhaltend.
Getaucht in das rote Licht der Dunkelkammer ist es als stünde Zeit still.
Ich bin.

When I started taking pictures at the age of 17, I ended up in theperforming arts and studied dance, singing and acting.After a good 10 years in this profession, I toured and so on. through Austria andGermany, I finished my career and started to take pictures again.I attended seminars at fotok and classes in film, animation and performance with Martin Arnold and Mike Hentz at the School of Poetry as well as the photo class of the school Friedl Kubelka.I work analogue, mainly black and white, because I appreciate the timelessness and the distance creating in it.The focus of my work is on me.Through self-photography, which is like a self-questioning,I try to deal with the existential.The assurance of myself, in indeterminate cycles, which latently inscribe into the film; - when the seconds of exposure become liberation.Important points are body and consciousness.By means of repro and moving image I stretch the limits of the medium of photography and deal with my suspicions based on the findingsapart from breast cancer screening.But I am also looking for myself by directly picture myselfon the photo paper.Far from any sound of tripping, my only observer is the eye of Madame Obscura.The latent moment becomes unique and lasting.Dipped in the red light of the darkroom, it is as if time stood still.I am.



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